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Über Berlin

 
Berlin -als eines von Europas führenden kulturellen Centren - bietet seinen Besuchern eine Vielfalt von Museen, historischen Stätten und Sehenswürdigkeiten, die immer noch, als Erinnerung an die Zerstörung während des zweiten Weltkrieges und Berlins Geschichte als geteilte Stadt, das Stadtbild prägen.


Fernsehturm


Dieser 365 Meter hohe Turm für Fernsehen und Ultra-Kurzwellen-Übertragung, gebaut 1965-1969, ist eines der architektonischen Zeugnisse des Kalten Krieges und zählt heute zu den Wahrzeichen der wiedervereinten Stadt. In der Kugel des Turms befinden sich eine Aussichtsplattform in einer Höhe von 203 Meter und ein Restaurant mit einem wunderbaren Blick über die Stadt.


Rotes Rathaus

Das Rote Rathaus (so genannt wegen seiner Farbe, nicht als politische Anspielung) wurde zwischen 1861-1869 in Anlehnung an die Norditalienische Hochrenaissance errichtet. Heutzutage haben der Regierende Bürgermeister Berlins und der Senat hier ihren Sitz.

Berliner Dom

Die Geschichte des Berliner Dom reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Er wurde als Hof- und Domkirche der Hohenzollern genutzt. Der heutige Dom wurde 1894-1905 im Auftrag von Kaiser Wilhelm II als eine protestantische Antwort auf den Petersdom gebaut. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Dom schwer beschädigt und nachdem er zunächst nur provisorisch gesichert wurde, entschied man sich ihn zu restaurieren, was dann zwischen 1975-1993 erfolgte.


 
Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor, Berlins einziges erhaltenes Stadttor, ist eines der die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins und gleichzeitig Symbol der Teilung und Wiedervereinigung der Stadt. Es befand sich im Niemandsland gleich hinter der Mauer und wurde nach dem Fall der Mauer am 22. Dezember 1989 wieder geöffnet. Die Sandsteinkonstruktion, gebaut von 1788-1791 nach Plänen von C. C. Langhans, hat 12 dorische Säulen und basiert auf dem Propyläum der Akropolis in Athen.


Siegessäule

Die Siegessäule, ursprünglich 1873 auf dem Königsplatz (dem jetzigen Platz der Republik am Reichstag) plaziert, wurde 1939 auf den Großen Stern umgesetzt und aufgestockt. Sie ist 69 m hoch und trägt die vergoldete Siegesgöttin Viktoria (im Berliner Volksmund "Goldelse" genannt).
Der Entwurf der Säule stammt von Heinrich Strack.


Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Die original Gedächtniskirche wurde 1891-95 im neuen romanischen Stil zu Ehren Kaiser Wilhelm I erbaut. Sie soll die Ära des Deutschen Kaiserreiches symbolisieren. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche schwer beschädigt, aber nicht völlig zerstört. Die zurückgeliebenden Ruinen erinnern die Bevölkerung an das Bombardement des Krieges und wurden in ein kleines Museum und Gedenkstätte umgestaltet. 1961-63 baute man neben der Kirche einen sechseckigen Glockenturm und mit einem flachen, achteckigen Hauptgebäude. Die alten Turmruinen dienen heute als Museum und Gedenkhalle für Frieden und Versöhnung.


Schloss Charlottenburg

Das Schloss Charlottenburg - das grösste der Berliner Hohenzollern Schlösser - wurde 1695-99 gebaut als Sommerresidenz für die Kurfürstin Sophie Charlotte. 1943 wurde das Schloss durch Bombenangriff schwer beschädigt und nach Ende des Krieges restauriert. Heute wird das Belvedere (das frühere Teehaus) als Ausstellungsraum für die Geschichte der Königlichen Porzellanmanufaktur genutzt. Im früheren Theater ist das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit den berühmten Funden Heinrich Schliemanns aus Troja untergebracht.


Reichstag

Der Reichstag ist ein wichtiger Schauplatz Deutscher Geschichte - seine Vergangenheit reflektiert die Turbulenzen der Deutschen Geschichte seit dem 19. Jahrhundert. Der Reichstag wurde 1884-1894 unter Leitung von Paul Wallot gebaut. Er sollte das Parlament für das neugegründete Deutsche Reich beherbergen. Am 9. November 1918 rief der Politiker Phillipp Scheidemann von hier aus die Republik aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg von 1961-1971 wurde der Reichstag in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Nach der Wiedervereinigung entschied der Bundestag den Reichstag wieder als Parlament zu nutzen. Zwischen 1994-1999 wurde der Reichstag,unter der Leistung von Architekt Sir Norman Forster, rekonstruiert und erweitert. Seit 1999 ist der Reichstag wieder Sitz des Deutschen Bundestages.

Berliner Mauer

Die Berliner Mauer war ursprünglich mehr als 150 km lang und wurde im Auftrag des kommunistischen Regimes der DDR gebaut. Alles was heute übrig geblieben ist, sind einige Teile der Mauer in der Nähe des Ostbahnhofs und des Reichstages. Diese Teile wurden erhalten, um die Berliner an die 28-jährige Teilung ihrer Stadt zu erinnern. Die Überreste der Mauer dienen heute ausserdem als Open-Air-Galerie.



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