| Brandenburger
Tor
Das
Brandenburger Tor, Berlins einziges erhaltenes Stadttor, ist eines der
die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins und gleichzeitig Symbol
der Teilung und Wiedervereinigung der Stadt. Es befand sich im Niemandsland
gleich hinter der Mauer und wurde nach dem Fall der Mauer am 22. Dezember
1989 wieder geöffnet. Die Sandsteinkonstruktion, gebaut von 1788-1791
nach Plänen von C. C. Langhans, hat 12 dorische Säulen und basiert
auf dem Propyläum der Akropolis in Athen.
Siegessäule
Die
Siegessäule, ursprünglich 1873 auf dem Königsplatz (dem jetzigen
Platz der Republik am Reichstag) plaziert, wurde 1939 auf den Großen
Stern umgesetzt und aufgestockt. Sie ist 69 m hoch und trägt die
vergoldete Siegesgöttin Viktoria (im Berliner Volksmund "Goldelse"
genannt).
Der Entwurf der Säule stammt von Heinrich Strack.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Die
original Gedächtniskirche wurde 1891-95 im neuen romanischen Stil
zu Ehren Kaiser Wilhelm I erbaut. Sie soll die Ära des Deutschen Kaiserreiches symbolisieren.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche schwer beschädigt, aber nicht völlig zerstört.
Die zurückgeliebenden Ruinen erinnern die Bevölkerung an das
Bombardement des Krieges und wurden in ein kleines Museum und Gedenkstätte umgestaltet.
1961-63 baute man neben der Kirche einen sechseckigen Glockenturm und mit einem flachen, achteckigen
Hauptgebäude. Die alten Turmruinen dienen heute als Museum und Gedenkhalle für Frieden und
Versöhnung.
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